Satzung

VEREINSSATZUNG
Internationaler Studentenverein Tübingen (IST) e.V.


Fassung vom 03.06.2009

§1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr
§1.1. Der Verein führt den Namen „Internationaler Studentenverein Tübingen (IST) e.V.“
§1.2. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen. Er führt den Zusatz „e.V.”.
§1.3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck des Vereins
§2.1. Der Zweck des Vereins ist innerhalb der Gesellschaft durch Jugendpflege,
Jugendfürsorge und die Bildung und Erziehung von Kindern, Schülern und Studenten
ihren Beitrag zu leisten.
§2.2. Die Gründung und die Trägerschaft von Kindertagesstätten, Horten und
Kindergärten, Einrichtungen der Hausaufgaben- und Nachhilfe (Schülerförderung
nach dem Baden-Württembergischen Bildungsplan), Vorschulen, Grundschulen,
Hochschulgruppen sind Satzungszwecke des Vereins.
§2.3. Satzungszwecke sind ebenfalls Partnerschaften oder Sponsoring (finanzielle,
technische oder Know-How Unterstützung) von in §2.2 genannten In- und
Ausländischen Einrichtungen.
§2.4. Der Verein setzt sich für die schulischen, beruflichen, sportlichen und kulturellen
Bedürfnisse und Interessen von Kindern, Schülern, Studenten und Eltern ein.
§2.5. Der Verein ist keiner bestimmten politischen, religiösen oder weltanschaulichen
Richtung verbunden und wird demokratisch geführt.

§3 Gemeinnützigkeit
§3.1. Der Zweck des Vereins ist gemeinnützig und nicht auf Gewinnerzielung gerichtet.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
der Abgabenordnung, Abschnitt „Steuerbegünstigte Zwecke“. Der Verein ist selbstlos
tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§4 Mitgliedschaft
§4.1. Mitglieder des Vereins können natürliche Personen werden, die sich bereit erklären,
die Vereinszwecke und -ziele aktiv und/oder materiell zu unterstützen.
§4.2. Der Verein besteht aus aktiven bzw. ordentlichen Mitgliedern und Fördermitgliedern
bzw. außerordentliche Mitglieder sowie aus Ehrenmitgliedern.
§4.3. Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag durch Beschluss des Vorstandes
erworben. Die Bestätigung erfolgt schriftlich. Ablehnende Entscheidungen bedürfen
keiner Begründung.

§5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
§5.1. Mitglieder ab dem 16. Lebensjahr haben das Stimmrecht in der
Mitgliederversammlung. Sie haben das Recht, dem Vorstand und der
Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Bei Minderjährigen erfolgt die
Stimmabgabe durch den gesetzlichen Vertreter.
§5.2. Die Mitglieder sind verpflichtet,
a. die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern,
b. den eventuellen Vereinsbeitrag zu entrichten.

§6 Beginn und Ende der Mitgliedschaft
§6.1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod. Der Austritt eines
Mitglieds ist nur zum Monatsende möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung
gegenüber dem Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von 21 Tagen.
§6.2. Der Vereinsausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Wenn ein Mitglied
gegen die Ziele des Vereins schwer verstoßen hat, die Voraussetzung der Satzung
nicht mehr erfüllt, wissentlich falsche Angaben zu seiner oder anderer Person macht,
oder trotz Mahnung mit dem Mitgliedsbeitragen für 3 Monate ab Fälligkeit im
Rückstand bleibt, so kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung
ausgeschlossen werden.
§6.3. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw.
Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann
innerhalb einer Frist von 30 Tagen nach Mitteilung des Ausschlusses Berufung
eingelegt werden, über den die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis auf
den Ausschluss folgenden Mitgliederversammlung ruhen die weiteren Rechte und
Pflichten des Mitglieds.
§6.4. Zu Ehrenmitgliedern können Persönlichkeiten durch den Vorstand ernannt werden,
die sich in besonderer Weise um die Ziele des Vereins verdient gemacht haben.
Ehrenmitglieder haben alle Rechte der Mitglieder, sind jedoch von der Beitragspflicht
befreit.
§6.5. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem
Mitgliedschaftsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen, Spenden
oder sonstigen Forderungen ist ausgeschlossen.

§7 Beitrag
§7.1. Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben.
§7.2. Die Bemessung der Höhe des Beitrages liegt im Ermessen des Vereinsmitglieds.
§7.3. Außer Beiträgen können Spenden an den Verein geleistet werden, welche zum
Vereinszweck Verwendung findet.

§8 Organe
Die Organe des Vereins sind:
§8.1. Der Vorstand
§8.2. Die Mitgliederversammlung

§9 Der Vorstand
§9.1. Der Vorstand besteht aus
a. dem 1. Vorsitzenden,
b. dem 2. Vorsitzenden.
§9.2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen die
Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.
§9.3. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vom 1. oder 2. Vorsitzenden
vertreten.
§9.4. Jeder Vereinsvorsitzender hat Einzelvertretungsrecht.
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§9.5. Der Vorstand verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und
Ausgaben.
§9.6. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt und bleibt so lange im
Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt wird. Die Wiederwahl jedes Vorstandsmitglieds
ist möglich.
§9.7. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden
und bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden berufen werden. Der Vorstand ist
mit einem Vorstandsvorsitzenden beschlussfähig und handelt im Sinne des Vereins.

§10 Die Mitgliederversammlung
§10.1. Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich durch den Vorstand
einzuberufen.
§10.2. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer
Frist von mindestens zwei Wochen schriftlich einzuladen.
§10.3. Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung
einberufen.
§10.4. Die Mitgliederversammlungen sind beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel
sämmtlicher Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der Vorstand
binnen sechs Wochen eine zweite Versammlung einberufen. Diese ist ohne
Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.
§10.5. Wenn ein Drittel der Mitglieder eine Mitgliederversammlung beim Vorstand
beantragen, muss dieser eine Mitgliederversammlung einberufen.

§11 Aufgaben der Mitgliederversammlung
§11.1. Die Wahl des Vorstandes.
§11.2. Die Entgegennahme des Jahres– und Kassenberichts des Vorstands.
§11.3. Die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen, ihr vom
Vorstand unterbreiteten Vorschläge, sowie die nach Satzung übertragenen
Angelegenheiten.
§11.4. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

§12 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung
§12.1. Der Vorsitz der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner
Verhinderung der 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider wählen die anwesenden
Mitglieder einen Stellvertreter.
§12.2. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der
abgegebenen Stimmen, es sei denn, die Satzung schreibt eine andere
Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung bei der Stimmenabgabe ist unzulässig.
§12.3. Die Wahl des Vorstands erfolgt geheim, wenn ein Mitglied dies beantragt, sonst
durch eine offene Abstimmung.
§12.4. Für die Wahl des Vorstands ist eine einfach Mehrheit der abgegebenen gültigen
Stimmen erforderlich. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültig
abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der zweite Wahlgang abermals
Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

§13 Satzungsänderungen
§13.1. Eine Änderung der Satzung und des Vereinszwecks kann nur durch die
Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe des
zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekanntzugeben. Ein
Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von zwei
Dritteln der abgegebenen Stimmen.

§14 Vermögen
§14.1. Die erforderlichen Geld- und Sachmittel des Vereins werden beschafft durch:
a. Spenden
b. Mitgliedsbeiträgen, deren Höhe das Mitglied selber bestimmt
c. Zuschüsse der EU, des Bundes, der Länder, der Kommunen und anderen
öffentlichen Stellen.
d. Einnahmen aus diversen Veranstaltungen.
§14.2. Alle Beträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich für
satzungsmäßige Zwecke verwendet. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus
Mitteln des Vereins.
§14.3. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
§14.4. Spenden können durch den Vorstand abgelehnt werden.

§15 Vereinsauflösung
§15.1. Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung,
wobei drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen. Bei
Auflösung oder Aufhebung des Vereins und beim Wegfall steuerbegünstigter
Zwecke, ist das Vermögen einer steuerbegünstigten Körperschaft zuzufließen, die es
zur Förderung der Jugendpflege, Erziehung und Bildung zu verwenden hat.